Emma Haushofer-Merk

Emma Haushofer-Merk (* 15. Juni 1854 in München; † 11. Juli 1925 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin und spielte eine führende Rolle in der bürgerlichen Frauenbewegung Bayerns. Ihre Werke sind heute so gut wie vergessen.

Emma Haushofer-Merk gehörte zu den Mitbegründerinnen der 1894 gegründeten Gesellschaft zur Förderung geistiger Interessen der Frau, dem heutigen Verein für Fraueninteressen. Von 1912 bis 1913 war sie dessen Vereinsvorsitzende.

1913 gründete sie zusammen mit der Schriftstellerin Carry Brachvogel den Verein Münchner Schriftstellerinnen. Diesem Verein traten bedeutende Frauen wie Ricarda Huch oder Annette Kolb bei. Ihr literarischer Salon lud wöchentlich „bewegte Frauen“ in ihre Wohnung in der Schönfeldstraße in München-Schwabing.

In ihren Erzählungen, Novellen und Romanen behandelt sie Frauenthemen des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus geben ihre Werke detaillierte Einblicke in das zeitgenössische Alltagsleben Münchens. 1913 wird sie von Ludwig Thoma und Georg Queri in deren Bayernbuch als eine von fünf weiblichen Autorinnen unter einhundert Autoren aufgenommen und als „Verfasserin zahlreicher psychologischer Novellen und Skizzen“ gelobt.

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Romane und Erzählungen